Tipps und Tricks

Erkältung im Anmarsch? So bekämpfen Sie die kleinen Bakterienmonster!

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Draußen ist es nass und kalt, drinnen läuft die Heizung auf Hochtouren und trocknet die Luft aus. Im Winter haben Husten und Schnupfen Hochsaison. Wenn der Hals kratzt und die Nase läuft, ist es zu spät, um vorzubeugen: Das Immunsystem ist in die Knie gegangen. Schuld ist meistens der ständige Temperaturwechsel, der die Schleimhäute in Nase und Rachen austrocknet. So ist schnell ein Virus übertragen und ein grippaler Infekt im Entstehen. Damit aus einem kleinen Schnupfen keine langwierige Infektion wird, haben wir Anti-Erkältungs-Tipps und einige Heilmittel zusammengestellt, die schon unsere Großmütter benutzt haben.

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Erste Hilfe gegen Schnupfen

Reagieren Sie möglichst früh, anstatt eine laufende Nase und Kopfschmerzen solange wie möglich durchzuhalten. Ruhe und Schlaf können den Infekt abwehren, ehe er richtig ausgebrochen ist. Dabei sollte der Schlafraum möglichst kühl sein. Um die Luft und damit auch die Schleimhäute feucht zu halten, sollten Sie im Zimmer Schalen mit Wasser verteilen.

Außerdem ist es wichtig, viel zu trinken - mindestens zwei bis drei Liter. Die Einnahme von Vitamin C kann helfen, den Infekt zu bekämpfen; am besten in Form von frisch gepresstem Orangensaft.

Erkältungsbäder mit Eukalyptus oder Kamillendampfbäder und Schwitzkuren mit heißem Lindenblüten- oder Thymiantee machen die Nase wieder frei und Gliederschmerzen erträglich.

 

Großmutters Hausmittel

Wie man Erkältungen sanft, aber nachhaltig kuriert, wussten schon unsere Großmütter. Viele Nahrungsmittel und Pflanzen enthalten antibakterielle und antivirale Stoffe, andere regen die Durchblutung an, erhöhen die Körpertemperatur und unterstützen die Abwehrkräfte des Körpers. Das absolute Wundermittel gegen Unwohlsein fast jeder Art ist Hühnerbrühe - am besten frisch, mit einer roten Chilischote, die im kochenden Wasser ätherische Öle freisetzt.

Bei Halsschmerzen ist Salbeitee besonders hilfreich: 1TL Salbeiblätter mit 150ml Heißwasser übergießen, zehn Minuten ziehen lassen. Bei Husten mit Schluckbeschwerden empfiehlt sich ein Kräutertee aus je 1TL Thymian und Spitzwegerich sowie einer Scheibe Zitrone. Überbrühen Sie die Mischung mit kochendem Wasser, lassen Sie den Tee kurz ziehen und trinken Sie ihn so heiß wie möglich. Weitere Empfehlungen aus Großmutters Apotheke sind ein Tee aus der Echinacea (Sonnenhut) bei leichten Anzeichen einer kommenden Erkältung und ein Tee aus Weidenrinde, der gegen Fieber und Schmerzen wirkt.

Tief einatmen tut gut: Geben Sie 1EL Kochsalz oder Kamillenblüten in 1l heißes Wasser. Beugen Sie sich über die Schüssel, legen Sie ein Handtuch über den Kopf und atmen Sie die Dämpfe für 10 bis 15 Minuten durch die Nase ein und durch den Mund aus. Wichtig: Der Dampf darf nicht zu heiß sein.

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Haben Sie heute schon gewickelt

Ein Thymian-Brustwickel wirkt schleimlösend: 1EL Thymian mit Heißwasser übergießen, zehn Minuten ziehen lassen, abseihen. Legen Sie ein dünnes Baumwolltuch in den Sud und danach ausgewrungen über die Brust, decken Sie es mit einem trockenen Tuch ab und lassen Sie es 30 Minuten einwirken.

Bei Halsentzündungen hilft ein Zitronenwickel: Heißes Wasser mit dem Saft einer Zitrone mischen, ein Baumwolltuch in den Sud legen, auswringen und nicht zu heiß auf den vorderen Hals legen. Dann ein trockenes Tuch um den ganzen Hals wickeln und befestigen. Lassen Sie den Wickel einwirken, bis er ausgekühlt ist.

Quarkwickel sind entzündungshemmend: Zimmerwarmen Quark fingerdick auf eine Mullkompresse streichen, zusammenfalten und auf den vorderen Hals legen, mit einem Tuch fixieren. Einwirken lassen, bis der Quark trocken ist.

Gegen Kopfschmerzen hilft eine Kartoffelpackung: Zerdrücken Sie ein Pfund heißer Pellkartoffeln mit Schale und wickeln Sie den Brei in ein Leinentuch. Legen Sie die Packung drei bis vier Mal täglich auf die Stirn, schließen Sie dabei die Augen und legen Sie sich hin. Wickel helfen sogar bei hohem Fieber, indem nasse Handtücher um die Waden gebunden werden.

 

Wenn Hausmittel nicht mehr helfen

Sind die Erkältungssymptome so schlimm, dass Großmutters Mittel nicht mehr wirken, können Sie schleimhautabschwellende Nasentropfen aus Meerwasser verwenden, die die Nebenhöhlen frei machen. Reiben Sie sich vor dem Schlafengehen Brust und Rücken mit einem Erkältungsbalsam ein. Bei Husten helfen Säfte aus Thymian, Efeublättern oder Süßholzwurzeln, die entzündungshemmend, krampf- und schleimlösend wirken.

Dauert eine Erkältung länger als eine Woche, steigt das Fieber hoch oder fühlen Sie sich sehr schlecht, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Falls es Sie bereits erwischt hat, wünschen wir Ihnen gute Genesung.

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